Mountainbiken Frauen

Biken und Frauen

Frauen sitzen gleichermaßen fest im Sattel wie die männlichen Kollegen. Immer mehr Frauen finden den Weg zum Mountainbiken. Viele kommen durch ihren Freund oder Lebenspartner auf den Geschmack, wie die Bikebiographie vieler Frauen zeigt. Aber die wenigsten sind so ambitioniert, dass sie an Wettkämpfen teilnehmen möchten. Das zeigt sich bei den Wettbewerben daran, dass die Frauenkategorie im Vergleich zu den Männern immer noch sehr dünn besetzt ist. Mountainbikerinnen wollen beim Fahren eher Spaß haben und ihre Touren in vollen Zügen genießen.

Das heißt aber nicht, dass Frauen keinen Biss hätten und auch technisch anspruchsvolle Trails meistern wollen. Der Ehrgeiz ist ungebremst vorhanden. Auch ich arbeite nach wie vor an meiner Fahrtechnik und feile an ihr, wann immer es geht. Fahranfängerinnen empfehle ich den Besuch eines Fahrtechnikkurses oder eines Fahrtechnik-Camps, die immer wieder angeboten werden. Für den Schwarzwald empfehle ich hierzu die Kurse bei Beitune oder bundesweit mit Karen Eller (siehe Buchtipps). Natürlich kann auch ein erfahrener Mitfahrer in die Geheimnisse der Fahrtechnik einführen, aber manchmal ist bei diesem doch die Geduld schnell am Ende. Außerdem traut man sich auch nicht immer alle Fragen zu stellen, die einem unter den Nägeln brennen. Ich habe beide Wege beschritten. Ich habe das Biken auf kleinen Touren im Verfahren Learning-by-doing gelernt. Aber ich wollte auch wissen, ob es vielleicht noch weitere Tricks und Kniffs gibt und habe daher an einem Wochenendkurs teilgenommen. Mir gefiel dabei der Teil, sein Mountainbike selbst reparieren zu können, wenn es um Kleinigkeiten geht.


Mein Bike zur Transdeutschlandtour – Carver Strict e.02 Lady

Zum ersten Mal in meinem Leben fahre ich nun ein spezielles Ladybike. Schon die Farbgestaltung des Rahmens spricht Bände. Aber ich liebe Pink. Daher habe ich mich, kaum, dass ich das Bike im Geschäft gesehen hatte, in das Hardtail verliebt. Ja, ich würde sagen, es war Liebe auf den ersten Blick.

Die Formensprache des Rahmens ist sehr außergewöhnlich. Das Oberrohr ist leicht nach oben geschwungen, sodass die Sitzposition anders als gewohnt, aber sehr angenehm ist. Für längere Touren ist diese Rahmengeometrie bestimmt von Vorteil. Bei den Komponenten wurde Wert auf Qualität gelegt. Ein Boschmotor bildet das Herzstück des Bikes. Neu für mich sind auch 29“ Laufräder. Da wirken meine Räder des normalen Hardtails wie Miniaturräder dagegen. Toll finde ich, dass meine heiß geliebten Schwalbe Reifen Smart Sam und Tough Tom aufgezogen sind. Zum Schluss die technischen Details im Überblick:

AUSSTATTUNG

Gangzahl 10-Gang
Rahmen Aluminium Double Butted
3
Gabel Rock Shox Recon Silver TK (100 mm) mit Schnellspanner und PopLoc Remote
Lenker Carver Team (700-720 mm)
Vorbau Carver Team (70 mm)
Sattelstütze Carver Team (350 mm)
Sattel Carver Team
Griffe Carver Team
Schalthebel Shimano Deore SL-M610
Schaltung Shimano Deore RD-M610
Bremsen Shimano Deore AM506 (Ø 180/160 mm)
Kurbelgarnitur FSA CK-745/IS (170-175 mm)
Übersetzung 17T/11-36T
Laufräder 29″ Carver 622 x 21C, Double Wall, 32H | Shimano HB-RM66-Naben
Bereifung Schwalbe Tough Tom/Smart Sam (57-622)
Reifenbreite 57 mm
Antrieb Bosch Performance Line CX (25 km/h)
Display Bosch Intuvia
Akku 500 Wh
Farbe Brilliant Silver/Strawberry
Rahmenhöhen 42, 46 cm
Highlights Shimano Deore 10-Gang-Schaltung
Rock Shox Recon Silver-Federgabel mit Remote-Lockout
Bosch Performance Line CX, Intuvia, 500 Wh