Ernährung

Was ist gesunde Ernährung für mich?

Seit genau drei Monaten ernähre ich mich low-carb, sprich meine Ernährung ist kohlenhydratreduzierter. In erster Linie esse ich abends keine kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittel mehr. Das Abendessen besteht in erster Linie aus Salaten in allen erdenklichen Varianten und Eiweißbrot. Außerdem bereichern Smoothies meine tägliche Nahrungszufuhr. So wird Salat mit Orangen bekannt gemacht, abgeschmeckt mit Ingwer und Zitrone. Meine Smoothielieblinge stelle ich in Kürze gesondert vor. Besonders mag ich Obstshakes, aber nicht mehr nach 14 Uhr. Obst enthält ja bekanntlich Fruchtzucker und das ist ja ebenso Zucker. Wenn es schnell gehen soll, wandern auch tiefgefrorene Früchte in den Mixer.

Süßigkeiten vermeide ich fast ganz. Gut, ein leckeres Eis zwischendurch brauche ich schon noch. Schokolade lacht mich leider hin und wieder auch an und flüstert: “ Iss mich, ich mache dich happy!“ Aber ich werde immer seltener schwach.

Diese Ernährungsumstellung habe ich aufgrund meines Vorhabens, Mountainbiken wieder zum Hobby zu machen und ein paar Gramm 😉 abzunehmen, getätigt. Wobei die Initialzündung in einem Münchner Hotel erfolgte, in dem Smoothies zum Frühstück angeboten wurden. Die waren so lecker, dass ich gar nicht genug von diesen bekam. Zu Hause wurde dann das Tablet gezückt, ein Smoothierezept ausgewählt und der Mixer angeworfen. Zwei Tage später ergänzte dann ein Smoothiemaker unseren Küchengerätefuhrpark.

Hinzu kommt, dass ich für meine Deutschlandtour auch ernährungstechnisch fit sein möchte. Und ich muss sagen, fit bin ich seit der Umstellung. Die Energie ist um vielfaches höher, mein Tatendrang manchmal fast schon eine Spur zu viel. Allerdings fing ich mir trotz gesunder Ernährung vergangene Woche eine Erkältung ein. Das Immunabwehr scheint noch nicht ganz optimal zu sein. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden. Außerdem sind diese krassen Temperaturschwankungen, die zurzeit vorherrschen, nicht unbedingt der Gesundheit zuträglich.

Aber ganz ehrlich, die ersten beiden Wochen waren ganz schön hart. Einfach ist es nämlich nicht, über seinen Schatten zu springen und auf Leckereien zu verzichten, die jahrzehntelang auf dem Speiseplan standen. Mittlerweile ist diese Art sich zu ernähren zur Normalität geworden und ich vermisse nichts.

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