Produkttesting

Photochromatische Sonnenbrillen

Bereits vor unserer Deutschlandtour war Melanie der Auffassung, sie brauche eine selbsttönende Sonnenbrille. Bis dato kannte ich nur den Begriff „selbstbräunend „, von selbsttönenden Sonnenbrillen hatte ich bislang noch nichts gehört. Mir tat es auch meine Sportsonnenbrille Marke Noname, die mir immer gute Dienste geleistet hat, wenngleich ich immer den Eindruck hatte, es regne gleich oder es sei schon dunkel, wenn ich durch den Wald fuhr. 

Wie dem auch sei, wir begaben uns in diverse Fachgeschäfte, verlangten nach einer Sonnenbrille und spukten dabei den fast nicht auszusprechenden, geschweige denn lange zu merkenden Begriff „photochromatisch“ aus. Daneben findet man auch die Begriffe photochrom oder photochromic oder photochromatic. Toll klingt auch phototrop. Ehe mir aber vor lauter „photo…“ schwindlig wird, halte ich mich doch lieber an selbsttönend. Der Clou an den Brillen ist, dass sie sich dem Umgebungslicht anpassen und das ganz alleine wie von Zauberhand. Man braucht keine andere Brille oder muss umständlich die Brillengläser auswechseln, nein, die Brille ist intelligent. Solch eine Brille muss wirklich was drauf haben: Für die Luxusnutzung müssen sich die selbsttönenden Brillengläser rasant  schnell den wechselnden Lichtverhältnissen anpassen. Damit man eine optimale Sicht hat, müssen selbsttönende Brillengläser wirklich dunkel bei Sonnenlicht und komplett klar bei geringen Lichtverhältnissen werden. Das Faszinierende daran, es funktioniert wirklich. Selbsttönende Sonnenbrillen gibt es aber nicht erst seit heute. Seit den 60er-Jahren sind diese bekannt. Sie sind der bedeutsamen Erfindung, die dem Chemiker Stanley Donald Stookey und seinem Kollegen William Armistead damals gelang, zu verdanken – Brillengläser, die bemerkenswert auf UV-Strahlung reagieren. 

Aber zurück zum Kauf dieser wundersamen Sonnebrille, die ich nur noch als magic bezeichne. Melanie probierte zahlreiche Modelle verschiedenster Marken und blieb dann einer spacigen Brille hängen. Das Teil kostete so viel, dass ich mir dafür gleich drei meiner Noname Sportbrillen hätte kaufen können. Aber wer es braucht, dachte ich nur. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese komplett durchsichtige Brille tatsächlich vor Sonnenlicht schützen soll und man auch nicht geblendet wird, wenn man dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Bei geringem Licht wurde sie tatsächlich schlagartig dunkel. Melanie lobte die Brille auf der Tour in den höchsten Tönen. Meine Neugier war dann doch geweckt, sodass ich das Teil auch ausprobieren wollte. Was soll ich sagen, ich war geflasht. Ich merkte nicht im Geringsten, wenn sich die Brille dem Umgebungslicht anpasste. Ich hatte stets auf Anhieb klare Sicht, ob ich vom Hellen ins Dunkle oder umgekehrt fuhr.

So stand für mich fest, diese finanzielle Investition lohnt sich tatsächlich. In Hamburg habe ich dann zugeschlagen und meine magic Brille ist von nun ab mein treuer Begleiter!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.